Adresse:

Caritasverband der
Diözese Görlitz e.V.

Adolph-Kolping-Straße 15
03046 Cottbus

Telefon: 03 55 38 06 50
Fax: 03 55 79 33 22
E-Mail: kontakt@caritas-dicvgoerlitz.de

Postanschrift:
Postfach 10 03 65
03003 Cottbus

Ihr Ansprechpartner:
Rudolf Hupe
Diözesancaritasdirektor

 
Der Verband  

Ein Wort zuvor ...

Liebe Leserinnen und Leser,

 
Caritasdirektor Rudolf Hupe
seit es Kirche gibt, gibt es die Caritas.
Vor über 100 Jahren hat sich in Deutschland die Caritas als katholischer Wohlfahrtsverband etabliert. Wurzelnd in dem christlichen Auftrag zur Barmherzigkeit und der Liebe am Nächsten hilft die Caritas allen Menschen, gleich welcher politischen oder religiösen Überzeugung oder ethnischen Herkunft.

Unser Verband steht geschichtlich in der Tradition des 1910 gegründeten Caritasverbandes für das Erzbistum Breslau, der durch Einrichtungen der Ordensgemeinschaften, durch ehrenamtlich geleistete Pfarrcaritas und durch engagierte Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter der Caritas-Sekretariate geprägt war. Diese Organisation hat dazu beigetragen, dass in den schweren Zeiten am Ende des Zweiten Weltkrieges den in die Lausitz kommenden Flüchtlingen und Vertriebenen wirksame Hilfen angeboten werden konnten. 

In der ehemaligen DDR hat die Caritas neue Erfahrungen gesammelt. Verantwortung konnte sie zumeist nur im Raum der Kirche wahrnehmen. Kinder- und Jugendarbeit wurden durch den Staat massiv erschwert. Seit den siebziger Jahren durfte sich die Caritas verstärkt für Menschen mit Behinderungen engagieren. Aber auch die Beratung Hilfesuchender mit den unterschiedlichsten Problemen - von Alkoholproblemen bis zur Ausreise - war ein Anliegen unserer Arbeit in dieser Zeit.

Die friedliche Revolution von 1989 hat die Voraussetzungen dafür geschaffen, dass unser Verband wieder verstärkt öffentlich wirken kann. Heute bieten unsere Träger und Fachverbände mit über 1.100 qualifizierten Beschäftigten in 110 Einrichtungen und Diensten Hilfe für Menschen jeden Alters an.

Zugleich tritt der Caritasverband als Anwalt für die Belange benachteiligter Menschen ein. Gegenüber Politik und Verwaltung in den beiden Bundesländern und den Kommunen setzen wir uns für eine sozial gerechte Gesellschaft ein. Wir sehen die Notwendigkeit, durch Reformen unser Sozialsystem zukunftssicher zu machen. Wir werden uns in den Prozess so einbringen, dass die Belange von Menschen in Armut, von Familien und der heranwachsenden Generation berücksichtigt bleiben.

Und wir verstehen unseren Verband als Teil der Sozialbewegung, in dem freiwillig und ehrenamtlich tätige Frauen und Männer Verantwortung für das "soziale Gesicht" der Gesellschaft übernehmen. Gerade in den Pfarrgemeinden, der Basis unserer Arbeit, wie auch in den Einrichtungen sind zahlreiche Ehrenamtliche mit Sensibilität und Engagement tätig - Not sehen und helfen!

Ich wünsche dem überarbeiteten und nun barrierefreien Internetauftritt, dass er viele Interessenten findet und hoffe, dass er Ihnen Wegweiser für die Hilfen der Caritas sein kann.

Cottbus, im Februar 2010

Ihr Rudolf Hupe
Diözesancaritasdirektor