Diözesan-Caritasverband Görlitz, 16.01.2012

Ein Haus öffnet neue Perspektiven

Caritas-Wohnanlage "Hildegard Burjan" in Görlitz eingeweiht

Am Stadtrand von Görlitz ist eine neue Caritas-Wohnanlage mit einem Betreuungs- und Pflegeangebot für Menschen mit dementiellen Störungen und erweitertem Betreuungsbedarf entstanden. Nach Grundsteinlegung im Juli 2010 und Einzug der ersten Mieter im Oktober 2011 wurde diese Wohnanlage mit zwei Wohngemeinschaften und sieben Wohnungen im Obergeschoss am 12. Januar durch Bischof Wolfgang Ipolt feierlich eingeweiht. Zahlreiche Gäste waren gekommen, um an der Einweihung teilzunehmen, sich das Haus anzuschauen und miteinander und mit den Bewohnern ins Gespräch zu kommen.

„Die Arbeit für die Mitmenschen darf uns nie zu viel werden.“ Mit diesen Worten, die Hildegard Burjan, die Namensgeberin für diese Einrichtung, ihren Mitschwestern der Gemeinschaft Caritas Socialis mit auf den Weg zu den Menschen gab, begrüßte Caritasdirektor Rudolf Hupe die Gäste. „Dieser Auftrag gilt aber auch für jeden getauften Christen, also auch für uns als Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und Mitglieder des Caritasverbandes. Und diesem Auftrag haben wir uns gestellt.“ Gleichzeitig bedankte er sich bei allen, die dazu beigetragen haben, dieses schöne Gebäude zu errichten und all denen, die in der Zukunft die Menschen begleiten und betreuen werden, die nicht mehr allein für sich sorgen können.

Für Sozialministerin Christine Clauß ist die Einrichtung beispielhaft, stünden doch die Bedürfnisse jedes Einzelnen im Mittelpunkt. „Die meisten Menschen wünschen sich, möglichst lang in den eigenen vier Wänden oder wenigstens in einer häuslichen Situation betreut und gepflegt zu werden. Die Caritas macht dies möglich“, sagte Clauß.

Gefördert wurde der Bau der Caritas-Wohnanlage aus Mitteln der Stiftung Deutsches Hilfswerk mit freundlicher Unterstützung der ARD-Fernsehlotterie „Ein Platz an der Sonne“.

 

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