Diözesan-Caritasverband Görlitz, 02.09.2013

Caritasverband beteiligt sich wie in jedem Jahr aktiv an der Bistumswallfahrt

Traditionell informiert der Caritasverband der Diözese Görlitz die Wallfahrer der jährlichen Bistumswallfahrt über die im Bistum vorhandenen caritativen Angebote und weist auf die aktuellen sozialen Fragen hin. So auch in diesem Jahr am 01. September in Neuzelle.

Im Rahmen des Caritas-Jahresthemas „Familie schaffen wir nur gemeinsam“ lag der inhaltliche Schwerpunkt am Stand des Caritasverbandes auf den Unterstützungsmöglichkeiten der Schuldner- und Insolvenzberatungsstellen im Bistum Görlitz. Für eine Vielzahl von Familien ist es schwer, die zur Verfügung stehenden Einkommen mit den tatsächlichen Ausgaben in Übereinstimmung zu bringen. Oft sind es Familien, die zur Deckung ihres Lebensunterhaltes und zur Förderung ihrer Kinder sich verschulden müssen.

Im interaktiven Miteinander mit den Standbesuchern haben die ausgebildeten Insolvenz- und Schuldnerberater der Caritas herausgearbeitet, was alles bei der Bewertung der individuellen Einnahmen- und Ausgabensituation zu beachten ist. Sie haben ermutigt, professionelle Hilfe der Schuldner- und Insolvenzberatungsstellen in Anspruch zu nehmen. Diese Hilfe steht nicht erst dann zur Verfügung, wenn eine Familie oder auch Einzelpersonen tatsächlich überschuldet sind. Die Ursachen, warum Haushalte über ihre finanziellen Möglichkeiten leben, sind sehr vielfältig. Über einen frühzeitigen Besuch einer Beratungsstelle der Caritas kann an der eigentlichen Ursachenbeseitigung gearbeitet oder rechtzeitig Unterstützung bei der Beantragung staatlicher oder sonstiger Hilfen gegeben werden. Einige Besucher des Standes nutzten die Gelegenheit für ein Erstgespräch zu ihrer individuellen Situation.

In seiner Predigt im Wallfahrtsgottesdienst ging Bischof Wolfgang Ipolt auf die besondere Bedeutung von Ehe und Familie ein. Insoweit ist von dieser Bistumswallfahrt ein kleiner Impuls ausgegangen, um die Familie wieder in den gesellschaftlichen Mittelpunkt zu rücken und alle gesellschaftlichen Prozesse von der Familie her zu denken. Gelingt uns das, brauchen wir uns um die Zukunftsfähigkeit unseres Landes nicht weiter zu sorgen.

 

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