Diözesan-Caritasverband Görlitz, 29.04.2016

Lidl und Sparkasse unterstützen die Arbeit der Weißwasseraner Tafel

Am 27. April übergaben Michael Eppert, Beauftragter für Mitarbeiter und Soziales der Lidl-Regionalgesellschaft Lampertswalde, einen Scheck in Höhe von 10.000 Euro und Ralf Hartlieb von der Sparkasse Oberlausitz-Niederschlesien einen Scheck in Höhe von 2.000 Euro an die Weißwasseraner Tafel. Zuvor hatte sich die Weißwasseraner Tafel um Fördermittel für den Kauf eines Kühlfahrzeuges beim Bundesverband Deutsche Tafel e.V. beworben. „Mit unseren Kühlfahrzeugen sind wir in der Lage, den Transport unserer Kühlware weiterhin optimal zu gewährleisten“, sagt Ursula Grus, die Leiterin der Weißwasseraner Tafel und des Tagestreffs für Wohnungslose. „Dies ist sehr wichtig, um die Kühlkette nicht zu unterbrechen und den Hygienevorschriften zu entsprechen.“

„Mit der Pfandspende können die Tafeln über die klassische Lebensmittelabgabe hinaus gezielt finanziell gefördert werden. Dass unsere Kunden dies in einem so großen Umfang unterstützen, ist für uns eine großartige Bestätigung unserer Zusammenarbeit“, erklärt Michael Eppert. Bereits seit März 2008 arbeitet das Unternehmen Lidl mit dem Bundesverband Deutsche Tafel e.V. zusammen und hat diese Zusammenarbeit kontinuierlich ausgebaut.

Der Ford Transit wurde bereits im September 2015 vom Caritasverband gekauft, der damit in Vorleistung ging, und ist seit Oktober in Betrieb. Wie wichtig dieses Fahrzeug für die Tafel in Weißwasser ist, sagen die Zahlen: Über 38.000 Kilometer wurden im Jahr 2015 gefahren, um 68 Tonnen Lebensmittel aus verschiedenen Städten zu holen.

Zur Übergabe des nun mit den Sponsoren beschrifteten Fahrzeuges kamen auch Ursula Wilkowski, Leiterin der Caritas-Regionalstelle Görlitz, Oberbürgermeister Torsten Pötzsch und Joachim Rolke, der Landesvorsitzende des Verbandes Deutsche Tafel e.V.

Ursula Grus bedankt sich auch im Namen der haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter bei den Sponsoren für ihre Unterstützung. „Wir würden uns freuen, wenn sich noch mehr Sponsoren finden, um dem Caritasverband einen weiteren Teil des Geldes für das Fahrzeug zurückgeben zu können“, ergänzt Ursula Wilkowski mit dem Hinweis auf noch freie Werbeflächen auf dem Bus.

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