Diözesan-Caritasverband Görlitz, 23.11.2016

Jetzt wird´s interkulturell und aktiv!

Unter dem irischen Sprichwort „Ein Fremder ist ein Freund, den man nur noch nicht kennt!“ wurde die zweite Seminarwoche im Caritasverband mit 38 Freiwilligen im Freiwilligen Sozialen Jahr und Bundesfreiwilligendienst unter 27 Jahren eingeleitet. Ein ganz besonderes Seminar für einige der Freiwilligen, denn zehn von ihnen konnten im Vorfeld dieses Seminar aktiv mit den Teamerinnen mitgestalten und planen. Schwerpunkt war dabei das kulturelle Miteinander in verschiedener Hinsicht. In einem Sinnesspiel und durch inhaltliche Impulse konnten Gefühle von Taubheit, Blindheit und Querschnittslähmung am eigenen Leib erlebt und erfahren sowie die Kommunikation mit Menschen mit einer körperlichen Beeinträchtigung geübt werden. Außer diesem praktischen Erleben hat das Vorbereitungsteam fünf geflüchtete junge Erwachsene im Alter zwischen 16 und 22 Jahren eingeladen, ihre Erfahrungen, Eindrücke und Erlebnisse von der Flucht, dem Leben in ihrer Heimat und dem Leben hier in Deutschland mit den Freiwilligen zu teilen. Viele gingen aus diesem Austausch mit neuen Eindrücken und Respekt für die Geflüchteten heraus. Abgerundet wurden die beiden ersten inhaltlichen Tage mit einem Besuch im Ottobock Science Center in Berlin, wo jeder einmal mit dem Rollstuhl ein Rennen im Simulator gewinnen wollte.

Am Freitag zum Abschluss der Seminarwoche bekamen alle - Freiwillige wie Teamerinnen - einen kleinen „Rucksack“ mit auf dem Weg, der mit guten Wünschen aller gefüllt wurde, durch die Weihnachtszeit und das neue Jahr hinweg Freude bereiten und ermutigen soll.

In diesem Sinne wünschen die Teamerinnen im FSJ ALLEN (besonders allen Freiwilligen, Einsatzstellen und Anleiter) eine besinnliche Advents- und Weihnachtszeit und einen guten Rutsch in das neue Jahr 2017!

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