Diözesan-Caritasverband Görlitz, 15.05.2017

Wertschätzung ist wichtige Motivation im Pflegeberuf

St. Carolus dankt Mitarbeitern zum internationalen Tag der Pflege am 12. Mai

Im Malteser Krankenhaus St. Carolus in Görlitz arbeiten mehr als 200 Mitarbeiter in der Pflege - im Schichtdienst und an Sonn- und Feiertagen sind sie 24 Stunden pro Tag jede Woche des Jahres für die Patienten da. Als Zeichen des Dankes und der Wertschätzung für die täglich geleistete Arbeit sagt das St. Carolus am 12. Mai zum Internationalen Tag der Pflege mit einer Aktion „Danke!“. Symbolisch übergab die Pflegedirektorin Daniela Kleeberg Blumengrüße an dreizehn Teams mit Pflegeaufgaben am St. Carolus.

Vielerorts werden Pflegekräfte gesucht, die Anforderungen an den Beruf sind in den letzten Jahren stark gestiegen, die Attraktivität ist scheinbar gefallen. Vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung in der Region und einem zu erwartenden starken Anstieg der Pflegebedürftigen wird der Pflegenotstand bereits prognostiziert. Das ist die Situation an vielen Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen. "Wir erwarten von unseren Pflege(fach)kräften ein hohes Maß an fachlicher und sozialer Kompetenz, Einfühlungsvermögen und gleichzeitig Organisationstalent und wirtschaftliche Arbeitsweise," erklärt Daniela Kleeberg, Pflegedirektorin am St. Carolus und betont, das Wertschätzung gute Pflege einfach besser macht: "Der 12. Mai steht für uns symbolisch als EIN Tag des Dankes für ALLE Tage des Jahres, in denen sich unsere Pflegekräfte zum Wohl der Patienten engagieren und diese versorgen."

Eines der dreizehn Teams ist die Palliativstation am St. Carolus, die Daniela Kleeberg heute besucht. Pfleger Jens Menzel, Stationsleiter der Palliativstation, empfängt die Pflegedirektorin mit Dankbarkeit und freut sich im Namen der Mitarbeiter. Er arbeitet seit über 20 Jahren in der Pflege. Für ihn ist der Dank der Patienten die tägliche Motivation, die ideelle Anerkennung der täglichen Arbeit ist es ebenso. Als Stationsleitung motiviert er sein Team, weiß, wie wichtig die Freude am eigenen Tun ist. Den Pflegenotstand sieht er als bedenkliches Zeichen und weist darauf hin, dass der Pflegeberuf gesellschaftlich mehr Würdigung erfahren sollte. Er hofft, dass sich in Zukunft mehr Menschen für einen Beruf in der Pflege interessieren und stark machen.

Der Internationale Tag der Pflege wird jährlich am 12. Mai begangen. Der Tag erinnert an den Geburtstag der britischen Krankenpflegerin und Pionierin der modernen Krankenpflege, Florence Nightingale. Er wird in Deutschland seit 1967 veranstaltet.

(Foto: Pflegedirektorin Daniela Kleeberg und Pfleger Jens Menzel, Stationsleiter der Palliativstation am St. Carolus in Görlitz)

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