Diözesan-Caritasverband Görlitz, 24.01.2018

Abschied und Anfang

Der Caritasverband der Diözese Görlitz ist in das Jahr 2018 mit personellen Änderungen gestartet

(von links: Markus Adam, Bettina Schwarz, Gisela Hadasch,
Andreas Szerement, Robert Schmaler, Heinz Frankenberg)

Nach über 20 Jahren geht Gisela Hadasch in den Ruhestand. Frau Hadasch war über 15 Jahre als Abteilungsleiterin ‚Finanzen und Verwaltung‘ unter anderem für den Jahresabschluss und die Haushaltsplanung für den Gesamtverband verantwortlich. In dieser Zeit wurden politisch gewollt der Sozialmarkt und der Wettbewerb der sozialen Dienstleistungen eingeführt und damit die Grundlagen der Finanzierung der sozialen Infrastruktur für die Hilfen für Menschen in Not grundlegend verändert. Frau Hadasch hat diesen schwierigen Prozess im Verband konstruktiv begleitet und auf den Erhalt der finanziellen Basis des Gesamtverbandes geachtet, was bei den angespannten Haushalten der Kommunen, Länder und im Bund als auch bei den Trägern der Sozialversicherungen und der Kirche eine permanente Herausforderung darstellte.

Mit Andreas Szerement folgt ihr ein Wirtschaftsingenieur mit mehrjähriger Berufserfahrung in den Arbeitsfeldern Finanzierung, Controlling und Projektsteuerung.

Fast zehn Jahre hat Bettina Schwarz als Leiterin in der Caritas-Regionalstelle Cottbus zunächst im Südosten des Landes Brandenburg und seit 2014 für das gesamte Territorium des Bistums Görlitz im Land Brandenburg die Verantwortung für die Weiterentwicklung und Sicherung der Dienste in Trägerschaft des Verbandes getragen. Sie hat den Anspruch der Caritas, Menschen in ihren unterschiedlichen Lebenssituationen durch Beratung, Begleitung und Förderung mit hoher Fachlichkeit zu unterstützen und sie auf dem Weg in ein gelingendes Leben zu begleiten, fort- und umgesetzt.

Diese Verantwortung übernimmt nun Markus Adam. Herr Adam leitete bisher als Diplom Sozialarbeiter mit Zusatzqualifikationen im Sozialmanagement den Fachdienst ‚Psychosoziale Hilfen‘ in der Caritas-Regionalstelle Cottbus und kennt die Arbeit des Caritasverbandes durch seine über zwanzigjährige Mitarbeit.

Frau Schwarz wird als Referentin für Kinder-, Jugend- und Familienhilfe im Caritasverband ihre Fachlichkeit jetzt verstärkt in der Weiterentwicklung der Rahmenbedingungen auf Landesebene sowie in der konkreten Fachberatung insbesondere für die Träger der Kindertagesstätten einbringen.

Mit hohem Engagement hat Heinz Frankenberg nach seiner Frühpensionierung den Caritasverband beim Aufbau und der Pflege der unterstützenden IT-Technik in der Geschäftsstelle über zwölf Jahre unterstützt. Wie wertvoll seine Arbeit als Systemadministrator ist, merkten wir erst dann, wenn die IT-Technik nicht reibungslos arbeitete.

Robert Schmaler hat diese wichtige Aufgabe jetzt übernommen und wird für den permanenten Erhalt der Arbeitsfähigkeit des Gesamtverbandes durch funktionierende IT-basierte Kernprozesse sorgen, damit die Mitarbeiter viel der persönlichen Arbeitszeit für die unmittelbare Arbeit für und mit Menschen aufwenden können.

Sowohl die scheidenden als auch die neuen Mitarbeiter zeichnet eine hohe Identität mit der Arbeit der Caritas auf der Grundlage des christlichen Selbstverständnisses der katholischen Kirche aus. Der Caritasverband dankt den bisherigen Stelleninhabern für die qualitativ hochwertige, gute und engagierte Arbeit und die vertrauensvolle Zusammenarbeit. Den jeweiligen Nachfolgern wünschen wir viel Kraft, Freude und Erfolg für ihre neuen Aufgaben und allen Gottes Segen für sie persönlich und für die Arbeit der Kirche für die Menschen am Rande unserer Zeit.

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