Diözesan-Caritasverband Görlitz, 08.08.2018

10 Jahre Ehrenamt in der Straffälligenhilfe

Justizminister Stefan Ludwig übergibt Förderurkunde

10 Jahre sind seit der Eröffnung der Kontakt- und Servicestelle für Ehrenamtliche vergangen. Anlässlich dieses Ereignisses fand am 01. August ein Festakt bei der Caritas in Cottbus statt. Zum Festakt konnte Justizminister Stefan Ludwig begrüßt werden. Neben dem Vertreter der Stadt Cottbus, Dr. Markus Niggemann, waren der Leiter der JVA Luckau-Duben Hanns Christian Hoff und ein Vertreter der JVA Cottbus-Dissenchen gekommen. Besonders herzlich wurden die Ehrenamtlichen in der Arbeit der Straffälligenhilfe begrüßt, denn nur mit deren Unterstützung ist es möglich, dass dieses Projekt fortgeführt werden kann.

Nach der Begrüßung durch Caritasdirektor Bernhard Mones gab Markus Adam, Leiter der Caritas-Region Cottbus, einen Überblick über die vielfältigen Angebote der Caritas vor Ort.

Mit dem Caritasthema 2018 „Jeder Mensch braucht ein Zuhause“ ist auch ein wichtiger Schwerpunkt in der Straffälligenhilfe benannt worden, mit welchem die inhaftierten Menschen zu kämpfen haben. Die kleinen Dinge des Lebens, sich als Mensch zu fühlen, ernst genommen zu werden oder sich vertrauensvoll an jemanden wenden zu können, sind für viele Gefangene ohne soziale Kontakte nicht möglich. Hier kommt das Ehrenamt der Straffälligenhilfe ins Spiel. Christina Slabik und Johannes Ringelhann gaben einen kurzen Rückblick über die letzten Jahre, eine sehr ereignisreiche und bewegte Zeit, mit vielen Impulsen und Begegnungen verschiedenster Art. Im Mai 2008 eröffnete die Kontaktstelle und kann zum heutigen Zeitpunkt auf 27 ehrenamtliche Helfer zurückgreifen.

Justizminister Stefan Ludwig übergab im Rahmen des Festaktes die Förderurkunde für das Ehrenamtsprojekt. Er bedankte sich für das Engagement der Ehrenamtlichen und betonte, wie wichtig die Begleitung von straffällig gewordenen Menschen geworden ist.

Als Caritas freuen wir uns sehr, dass das Projekt an Wertschätzung und Stabilität gewonnen hat und durch die Förderung des Justizministeriums somit einem Personenkreis in schwierigen Lebenslagen Unterstützung zuteilwerden kann.

Bild: (von links) Johannes Ringelhann, Bernhard Mones, Stefan Ludwig und Christina Slabik.

Fotograf: Alexander Lattig

 

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