Diözesan-Caritasverband Görlitz, 23.11.2018

Halbstrafe, Zweidrittel oder regulärer Entlassungstermin

 

Wann die Haft endet, ist manchmal gar nicht so einfach zu planen. Bei guter Führung und Erfüllung anderer Voraussetzungen kann es für manche*n Inhaftierte*n schon vor dem regulären Entlassungstermin nach Hause gehen. Um auf die Zeit nach der Haft gut vorbereitet zu sein, führt die Caritas zurzeit wieder eine Inforeihe im Frauenstrafvollzug der JVA Luckau/Duben durch. Die Sozialpädagoginnen Johanna Zabka und Carolin Kossack geben in vier Informationsveranstaltungen Tipps und erläutern formelle Vorgaben zum Bewerbungsverfahren für den Arbeitsmarkt, welche Behördengänge nach der Entlassung anstehen, entwickeln mit den Teilnehmerinnen Strategien, in Konfliktsituationen angemessen zu handeln, und informieren mit Unterstützung einer Mitarbeiterin der Agentur für Arbeit Lübbenau über Leistungsansprüche.

Durchgeführt wird das Ganze im Rahmen der Maßnahme „HSI – Haftvermeidung durch soziale Integration“. Gefördert wird dieses Projekt durch das Ministerium der Justiz und für Europa und Verbraucherschutz aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Landes Brandenburg.

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